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Sie stiegen im Sommer gemeinsam in die Kreisliga auf, doch nach den ersten Spielen in der neuen Liga gehen die Fußballer von BW Lüsche II und dem BS Vörden getrennte Wege. Während Lüsche II die Liga aufmischt, ziert Mitaufsteiger Vörden das Ende der Tabelle. Fünf Spiele, drei Siege, Tabellenplatz vier: Bei BW Lüsche II ist derzeit alles im Lot. "Es hat keiner damit gerechnet, dass wir so gut aus den Startlöchern kommen", freut sich BWL-Spielertrainer Christian Imholte über den gelungenen Auftakt, dem am Sonntag (15.00 Uhr) bei RW Damme II auch der erste Auswärtspunkt der Saison folgen soll. Anders als bei den letzten beiden Kreisliga-Intermezzos in den Spielzeiten 03/04 und 05/06, als die BWL-Reserve nach ihrem Aufstieg relativ chancenlos direkt wieder abstieg, hofft man bei den Nordkreislern dieses Mal auf einen längeren Verbleib. "Die Qualität im Kader ist sicherlich höher als den Jahren zuvor", sagt Imholte. Dies sei nicht zuletzt ein Verdienst einiger Routiniers wie den "Bührmännern" Bernd und Jens, Thorsten Wendeln oder Tim Staggenborg, die schon auf Bezirksebene das BWL-Trikot getragen haben. "Sie sind richtig gut drauf und reißen die Mannschaft mit", sagt Imholte. Dazu haben die Lüscher mit Oldie Jens Niemeyer noch einen Torgaranten in der Hinterhand, der aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen bislang noch keine Minute zum Einsatz kam. Prunkstück ist aber die mannschaftliche Geschlossenheit im Kader. "Wir haben derzeit den absoluten Willen, in jedem Spiel alles zu geben. Und konditionell sind wir sehr gut aufgestellt", erklärt Imholte das Erfolgsrezept. Von Erfolgserlebnissen kann Vördens Spielertrainer Raik Wolter derzeit nicht berichten. Mit nur zwei Punkten aus vier Spielen trägt der Kreisklassen-Meister, der am Sonntag (15.00 Uhr) beim Tabellenzweiten SV Carum antreten muss, die Rote Laterne mit sich. Trotz des schweren Auftaktprogramms macht der Lohner keinen Hehl daraus, dass er mit den Leistungen seiner Mannschaft bislang nicht zufrieden ist. "Wir müssen uns spielerisch und mannschaftlich definitiv steigern", erklärt Wolter. Auch in puncto Ordnung und Disziplin sei noch Luft nach oben. Und die Ursachen für diese Mängel? "Wir haben uns in den ersten Spielen nicht als Mannschaft, sondern als Ansammlung von Einzelspielern präsentiert", kritisiert Wolter, dem vor allem der desolate Auftritt in Rechterfeld (1:5) noch im Argen liegt: "Da hätten wir auch zweistellig verlieren können." Dazu habe sich die Mannschaft in den ersten Spielen durch die vielen Verletzten in der Vorbereitung praktisch von alleine aufgestellt. "Dadurch hat der Trainingsfleiß schon etwas gelitten", gibt Wolter zu, was wiederum dazu führte, "dass noch kein Spieler die Form aus dem Aufstiegsjahr erreicht hat." Am beständigsten seien nur die Leistungen von Torwart Andre Wehmhoff, Dominik Stuckenberg und Johannes Wüllner gewesen. Schwarz malen will der Spielertrainer allerdings nicht. "Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken", sagt Wolter, der hofft, dass sein Team in Carum an die gute erste Stunde im letzten Spiel gegen Oythe II (1:3) anknüpft. Ebenfalls am Sonntag (13.15 Uhr) im Einsatz ist Spitzenreiter Arminia Rechterfeld, der zu Falke Steinfeld II reisen muss. Während Rechterfeld derzeit in Topform ist, sind die Falken etwas aus der Spur gekommen. Zur gleichen Uhrzeit erwartet SW Osterfeine II den TuS Neuenkirchen. Der knappe, aber verdiente Pokalsieg bei Amasyaspor II dürfte SWO neues Selbstvertrauen eingeimpft haben. Klappt es also im sechsten Anlauf endlich mit dem ersten Sieg? Am Samstag stehen um 18.15 zwei Begegnungen auf dem Programm. GW Brockdorf erwartet den TuS Lutten - zwei Teams, die sich vor zwei Tagen an gleicher Stelle noch im Pokalviertelfinale (1:0 für GWB) gegenüberstanden. Unter Zugzwang stehen in Langenberg der gastgebende SV Langenberg und der TV Dinklage II (nur ein Pflichtspielsieg seit Karsamstag). Eröffnet wird der Kreisliga-Spieltag heute (19.00 Uhr) mit dem Stadtderby zwischen BW Langförden und SFN Vechta. Nach zwei Erfolgen in Liga und Pokal scheinen die Sportfreunde ihre Erfolgsspur aufgenommen zu haben.
(Quelle: http://www.ov-online.de)
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